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LÖSUNGEN FÜR EINE BESSSERE WÄRMEDÄMMUNG IM DACH

Wärmeverluste durch Dächer erkennt man im Winter durch rasch schmelzenden Schnee (siehe Titelfoto). Bleibt der Schnee länger liegen, hängt dies jedoch nicht immer mit einer guten Dämmung zusammen, sondern oftmals nur mit einem unbeheizten Dachraum. Verantwortlich für hohe Wärmeverluste durch das Dach sind zwei häufig anzutreffende Mängel:

• Problem Nr. 1:

Eine zu dünne und häufig auch nicht sorgfältig ausgeführte Dämmung bei Alt- wie bei Neubauten. Die Möglichkeiten zur Verbesserung der Dämmung werden in dieser Energiespar-Information Nr. 6 behandelt.

Wärmedämmung von Dächern im Alt- und Neubau verbesserungsbedürftig

Sommerliche Überhitzung und im Winter unbehaglich kalte Dachwohnungen sind nur die extremen Auswirkungen einer unzureichenden Wärmedämmung im Dach. Bei älteren Gebäudenweisen schlackengefüllte Holzbalkendecken, Leichtbauplatten unter oder Bimssteine in Dachschrägen, hohe Wärmeverluste auf (U-Werte zwischen 0,9 und 1,8 W/(m²K). Unter vielen Walmdächern und unbewohnten Dachräumen auch neuerer Gebäude trennt oftmals nur die Stahlbetondecke (U-Wert um 2,4 W/(m²K)) den Wohnraum vom unbeheizten Dachraum, weil z.B. ein Dachausbau, der ursprünglich einmal vorgesehen war, nie ausgeführt wurde. Nach der Ölkrise der 70iger Jahre wurde zwar häufiger gedämmt, die Schichtdicken blieben aber meist unter 10 cm. Dachgauben sind mit 10-12 cm dünnen Wänden zwar gegen Regen, aber kaum gegen Heizwärmeverluste geschützt.

Bei diesem Dachboden trennt ein Lehmschag zwischen den Balken die warme Raumluft von der kalten Luft im ungedämmten Dachraum. Seit 1955 gehen so Jahr für Jahr 500 m³ Erdgas verloren.

• Problem Nr. 2:

Eine undichte innere Dachverkleidung. Fugen und Ritzen sind verantwortlich für kalte Zugluft und Feuchteschäden im Dach. Lösungen für einen luftdichten, bauschadenfreien Dach aufbau enthält die Energiespar-Information Nr. 7.

Versäumte oder mangelhafte Ausführung von Dämmmaßnahmen

Dachneueindeckungen im Gebäudebestand werden oft ohne gleichzeitige Dämmung ausgeführt, obwohl zu diesem Zeitpunkt für den Dämmstoff nur geringe Zusatzkosten anfallen würden. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt bei einer Erneuerung der Dachfläche (z.B.: neue Ziegel, Erneuerung der raumseitigen Verkleidung), einem nach träglichen Einbau von Dämmschichten oder einem Dachgeschossausbau einen Mindest-U-Wert der Dachfläche von 0,3 W/ (m²K) vor. Das entspricht in der Regel 14-18 cm Dämmstoff. Wird gedämmt, ist das noch kein Garantie für einen guten Wärmeschutz. Denn ein großes Problem stellen mangelhafte, mit Fehlstellen ausgeführte Dämmmaßnahmen dar:

Durch dieses Loch in der Dämmung zwischen den Sparren blickt man bis auf die Unterspannbahn. Die warme Raumluft kann ungehindert entweichen. Die Folgen sind nicht nur Wärmeverlust und unbehagliche Zugluft, sondern auch mögliche Bauschäden durch Tauwasserausfall an der Unterspannbahn. 

Hinweis:

Im Rahmen europäischer Regelungen wurde die Bezeichnung “k-Wert“ für den Wärmedurch-gangskoeffizienten durch “U-Wert“ ersetzt.

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