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DACHBODENFLÄCHE

Die Grenze zwischen beheizten und unbeheizten Bereichen im Dach, die so genannte „thermische Hülle“ des Gebäudes, kann unterschiedlich verlaufen.

In den meisten Fällen besteht die zu dämmende Fläche nicht nur aus der Dachschräge. Auch Abseiten, Spitzboden, Gauben, Dachbodenflächen und Innenwände zu kalten Dachräumen oder Treppenhäusern können dazu gehören.

Grundsätzlich gilt:

  • Es soll von der thermische Hülle nur so viel Raum wie nötig umschlossen werden
  • Die Dämmschicht soll möglichst wenig von Sparren, Balken und Wänden durchstoßen    werden.

Dachbodenfläche

Nicht ausbaubare Dachräume werden am besten auf der Bodenfläche gedämmt. Der Dachraum wird damit thermisch vom beheizten Gebäudeteil getrennt. Die Dämmverfahren sind einfach und kostengünstig. Wählen Sie das Verfahren und den Dämmstoff, bei dem das Dämmmaterial auf Ihrem Dachboden überall dicht anliegen kann. Wird es von Kaltluft unterströmt, war die ganze Arbeit umsonst.

Achtung:

Auch die Dachbodenluken sind nachträglich z.B. durch aufgelegte, verschiebbare Dämmplatten gegen Wärmeverlust und Zugluft zu schützen. Besser ist der Einbau einer gut gedämmten Bodenluke mit umlaufender Dichtung.

Auslegung von Dämmplatten:

Dämmplatten aus Mineralwolle1, Hartschaum, Kork etc. werden mehrlagig, mit versetzten Stößen auf der Bodenfläche verlegt. Soll die Dämmung begehbar sein, kann dies durch einzelne Bohlenstege oder Spanplatten (z.B. V 100 E 1) erreicht werden. Verbundplatten aus Spanplatte und Mineralfaser oder Hartschaum erleichtern die Arbeit. Reicht deren maximal lieferbare Dämmstärke nicht aus, muss zweilagig gearbeitet werden. Eine Dampfbremse in Form einer Folie oder geeigneten Baupappe zwischen Dämmstoff und Bodenfläche ist nur bei sehr dampfdiffusionsdichten Deckschichte erforderlich.

Bei Holzbalkendecken im Neubau ist sie generell als gleichzeitige Dichtung gegen Luftströmung warmseitig unverzichtbar und an angrenzende Bauteile dicht anzuschließen.

Hier wird die nackte Betondecke eines Mehrfamilienhauses mit 12 cm dicken Verbundplatten gedämmt. Die Kosten: rund 2100 bis 2300 Euro.

Einblasdämmverfahren:

Für nicht begehbare Dachböden oder sehr unebene Flächen mit vielen Durchdringungen bietet sich das Einblasdämmverfahren an. Mineralwolle-, Zelluloseflocken oder Perlite werden eingeblasen und bilden eine homogene, überall gut anliegende Dämmschicht. Es ist auch für die Dämmung der Zwischenräume von Holzbalkendecken geeignet. Selbstverständlich können diese Dämmstoffe auch einfach aufgeschüttet werden.

Von 500 auf rund 50 m³ Erdgas pro Jahr konnten die Wärmeverluste durch diese Dachdecke (80 m²) reduziert werden. Die 20 cm starke Dämmung war mit dem Einblasverfahren in drei Stunden ausgeführt. Die Kosten: rund 1700 bis 1900 Euro.
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